Veränderungen an der Chemie der Meeresoberfläche



Das Meer verändert die globale Atmosphäre

An der Ozeanoberfläche spielen sich zahlreiche heterogene und photochemisch induzierte, d.h. durch Sonnenlicht hervorgerufene, chemische und biologische Prozesse ab. Deren Verständnis ist für die Beschreibung der komplexen biogeochemischen Kopplung von Ozean und Atmosphäre wichtig.
 

Dabei spielen auch Vorgänge, die an Eisoberflächen und in bzw. an marinen Aerosolen und Luftbläschen ablaufen, eine wichtige Rolle und zudem muss der Eintrag von Partikeln aus der Atmosphäre (z.B. Sahara-Staub) berücksichtigt werden. Die Frage, ob und in welcher Art all diese Prozesse durch die zukünftig zu erwartenden veränderten Umweltbedingungen (z.B. die Änderungen der CO2-Konzentration, des Strahlungs- und Staubeintrags und der Aerosolbildung) beeinflusst werden und Rückkopplungen initiieren, ist sehr schwierig und muss auf Grundlage eines möglichst detaillierten Verständnisses der ablaufenden Prozesse beantwortet werden. Ziel unserer Forschung ist es daher, die Rolle der Kopplung von Ozean und Atmosphäre, die sicherlich über den einfachen nicht-reaktiven Gasaustausch hinausgeht, durch gezielte Untersuchung einzelner Teilprozesse besser zu verstehen. Ein Problem dabei ist, dass die an den Grenzflächen ablaufende Chemie teilweise noch so schlecht verstanden ist, dass zunächst die wichtigsten Teilprozesse überhaupt erst einmal identifiziert werden müssen.





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