Forscher-Alumni-Strategie

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Kiel Marine Sciences Forscher-Alumni-Netzwerk (KiMaS-RAN)

Die Alexander-von-Humboldt-Stiftung (AvH) fördert die Christian-Albrechts-Universität (CAU) mit 30.000 € für ihre neue Forscher-Alumni-Strategie. Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Teil ihrer Forschung in Kiel durchgeführt haben, werden nach der Rückkehr in ihr Heimatland als Botschafter für Kiel agieren. Dabei werden internationale Partnerschaften gefördert und Spitzenforscher auf Kiel aufmerksam gemacht. Das Pilotprojekt baut ein internationales Forscher-Alumni-Netzwerk mit dem Fokus auf internationale IMAP Mitglieder und ehemalige Clustermitglieder für "Kiel Marine Sciences" und die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel auf.

 

Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden gezielt auf ihre Rolle als Alumni vorbereitet während sie noch in Kiel forschen und  schon etablierte Partnerschaften vor allem in den USA, Kanada und China genutzt, um neue Kontakte zu gewinnen. In November 2013 organisierte die AvH eine Auftaktkonferenz in Berlin, um "Best Practice"-Beispiele der Forscher-Alumni-Arbeit vorzuführen.

Internationale Alumni sind wichtige Botschafterinnen und Botschafter, wenn es darum geht, für eine Universität zu werben, an der sie selbst eine Zeit lang geforscht haben.Forschende spielen aber in bestehenden Alumni-Netzwerken bisher eher eine untergeordnete Rolle. An der Kieler Uni werden sie gezielter einbezogen, auch um den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs im Ausland für Kiel zu begeistern.

Der Wettbewerb „Forscher-Alumni-Strategien“ ist das Nachfolgeprogramm des Ideenwettbewerbs „Forscher-Alumni deutscher Universitäten“ und greift noch stärker die systematische Forschungs-Alumni-Arbeit auf. Er ist Teil des Projekts „Internationales Forschungsmarketing“, das die Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Fraunhofer-Gesellschaft gemeinschaftlich durchführen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Es ist Teil der Initiative „Research in Germany“.