01. Oktober 2012 Norddeutsche Nachwuchsforschende tagen in Kiel



Junge Meeres- und Klimaforschende treffen sich zum Austausch an der Kieler Universität

Rund 85 Doktoranden und Nachwuchsforschende aus den Meeres- und Klimawissenschaften der Kieler, Bremer und Hamburger Universitäten treffen sich am 1. und 2. Oktober in Kiel zur dritten Young Scientists Conference. Nach Konferenzen in Hamburg und Bremen, wird die diesjährige Tagung vom Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ ausgerichtet. Weitere Teilnehmende kommen aus den Bremer und Hamburger Exzellenzclustern „MARUM“ und „CliSAP“.

 

Zu welchen Themen forschen eigentlich meine Kollegen in Hamburg, Bremen und Kiel? Diese Fragen stellen sich zahlreiche Promovierende und Nachwuchswissenschaftler aus den Klima- und Meereswissenschaften. Die jährliche Konferenz der norddeutschen Forschungsverbünde aus Kiel, Hamburg und Bremen fördert den Austausch über neue und fächerübergreifende Projekte, stärkt die Vernetzung der jungen Forschenden untereinander und unterstützt die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Themen.

„Wir wollen, dass sich Nachwuchsforscher in den Klima- und Meereswissenschaften untereinander besser vernetzen. Unsere Konferenz bildet eine wichtige Basis für zukünftige Kooperationen und Karrierewege“, sagt Wirtschaftswissenschaftlerin Ute Kapaun vom Institut für Volkswirtschaftslehre an der CAU Kiel und eine der Hauptorganisatorinnen der Young Scientists Conference.

Erstmals werden auf der Konferenz neue experimentelle Präsentationstechniken wie Pecha Kucha und Twin Talk erprobt. Bei Pecha Kucha, einer japanischen Methode, müssen 20 Powerpoint-Folien in jeweils 20 Sekunden erklärt werden. Im Twin Talk sucht sich der Forschende einen Gegenüber, der das jeweils andere Thema präsentiert.

„Wir wollen, dass der Ozeanograph auch den Wirtschaftswissenschaftler versteht. Dafür müssen die Vorträge allgemein verständlicher werden und das erreichen wir mit neuen Ansätzen der Wissenschaftskommunikation“, sagt Mit-Organisatorin Dr. Lavinia Patara, Ozeanographin am GEOMAR I Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.

Die drei norddeutschen Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“, MARUM und CliSAP haben ihren Schwerpunkt in der Meeres- und Klimaforschung. Die Konferenz festigt darüber hinaus den norddeutschen Forschungsstandort. „Je mehr wir voneinander wissen, desto eher können wir auf Fachkonferenzen auch die deutsche Meeres- und Klimaforschung vertreten“, sind sich die Organisatorinnen Ute Kapaun und Lavinia Patara sicher.

Die Young Scientists Conference wird wechselseitig ausgerichtet und gemeinsam organisiert. Im nächsten Jahr wird die Nordclusterkonferenz an der Hamburger Universität stattfinden.

Link zum Programm der Kieler Konferenz:
http://conferences.futureocean.org/index.php/YSC/YSC3

Bilder zum Download
3 Forscherinnen im Gespräch
Nachwuchsforschende vernetzen sich auf der Young Scientists Conference in Kiel

Bildunterschrift

  • Teilnehmerinnen der Young Scientists Conference in Kiel
  • Nachwuchsforschende vernetzen sich auf der Young Scientists Conference in Kiel

Foto: Anna Thielisch / Future Ocean

Links
www.ozean-der-zukunft.de
www.marum.de
www.klimacampus.de

Kontakt:

Ute Kapaun, Institut für Volkswirtschaftslehre, CAU Kiel
Telefon +49 (0) 431-880-5633
kapaun@economics.uni-kiel.de


Dr. Lavinia Patara, GEOMAR I Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Telefon +49 (0) 431-660 4014
lpatara@geomar.de


Friederike Balzereit, Öffentlichkeitsarbeit,
Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“
Telefon: +49 (0) 431-880-3032
fbalzereit@uv.uni-kiel.de