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Aquakultur, Bernd Ueberschaer
Fische, Bernd Ueberschaer
Algen, Yvonne Roessner
Algen, CRM, Thomas Kujawski
Foerde, CRM, Thomas Kujawski
Muscheln, CRM, oceanBASIS
Aquakultur, GMA

Überblick

Das Sommersemester 2018 steht im Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft" schwerpunktmäßig unter dem Thema „Nachhaltige Aquakultur". Forschende aus der Biologie, den Agrarwissenschaften, der Philosophie und den Sozialwissenschaften haben sich gemeinsam mit Expertinnen und Experten sowie Anwendern aus Politik, Industrie und Verbänden zusammengeschlossen, mit dem Ziel, das Potenzial und die Herausforderungen einer nachhaltigen Aquakultur einem breiten Publikum aus Öffentlichkeit, Industrie und Politik näher zu bringen.

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Überblick

Das Sommersemester 2018 steht im Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft" schwerpunktmäßig unter dem Thema „Nachhaltige Aquakultur". Forschende aus der Biologie, den Agrarwissenschaften, der Philosophie und den Sozialwissenschaften haben sich gemeinsam mit Expertinnen und Experten sowie Anwendern aus Politik, Industrie und Verbänden zusammengeschlossen, mit dem Ziel, das Potenzial und die Herausforderungen einer nachhaltigen Aquakultur einem breiten Publikum aus Öffentlichkeit, Industrie und Politik näher zu bringen.

Verschiedene Veranstaltungen wie eine öffentliche Ringvorlesung sollen dabei das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Weiter wird das Expertenwissen der Kieler Akteure auf internationalen Fachkonferenzen vorgestellt. Für die Schulprogramme des Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft" im ozean:labor der Kieler Forschungswerkstatt wird eine neue Unterrichtseinheit gestaltet. Für die Einbindung des Themas „ Nachhaltige Aquakultur" in die Ausbildung der Fischwirte durch das langfristige Angebot von Exkursionen und praxisnahen Vortragsveranstaltungen wird im Sommersemester die Kooperation mit der Fischereischule Rendsburg in einer ersten Exkursion der Fischereischüler zu Aquakulturbetrieben und -instituten an Ost- und Westküste angestoßen. Weiter soll bei einem Parlamentarischen Abend der Dialog mit der Politik zum Thema „Nachhaltige Aquakultur" gefördert werden. Die Vernetzung zwischen Aquakulturakteuren aus Wirtschaft und Wissenschaft wird bei einem „Kieler Marktplatz" und gemeinsamen Aktivtäten (z.B. am „Tag am Kai") sowie durch Exkursionen gestärkt.

Bedeutung der Aquakultur
Weltweit haben Aquakulturen eine lange Tradition und tragen mittlerweile deutlich zur Ernährung der Weltbevölkerung bei. Mit einer Produktion von rund 77 Mio. Tonnen pro Jahr (FAO, 2017) stammen inzwischen über die Hälfte aller Produkte aus Fisch- und Meeresfrüchten auf unseren Tellern aus Aquakultur. Die steigende Nachfrage nach Fisch und das gleichzeitige Schwinden der natürlichen Bestände aufgrund Überfischung sorgen für das seit Jahrzehnten starke Wachstum der Aquakulturbranche.
Neben der Nutzung der zumeist tierischen Produkte für die Ernährung, wächst ebenso der Bedarf an Mikro- und Makroalgen (jährliche Produktion von knapp 30 Mio. Tonnen; FAO 2017). Algen können große Mengen an Biomasse liefern und enthalten Substanzen wie Fette (besonders langkettige ungesättigte Fettsäuren), Eiweiße, Mineralstoffe oder Vitamine, die in der Humanernährung oder auch in Futtermitteln Verwendung finden. Ein großes Potential wird weiter medizinisch aktiven Substanzen zugeschrieben. Die in Mikroalgenzellen herstellbaren monoklonalen Antikörper können beispielsweise als proteinbasierte Medikamente in der Krebstherapie oder auch in der Labordiagnostik verwendet werden. Es besteht weiterhin großer Forschungsbedarf, um das enorme Potential der Algensubstanzen ausschöpfen zu können.

Nachhaltigkeit und Aquakultur
Die Aquakulturbranche steht wie auch die gesamte Lebensmittel- und Biomassebranche vor der Herausforderung einer nachhaltigen Produktion.
Die konventionelle Aquakultur wird oftmals aufgrund des Einsatzes von Futter auf Basis von Wildfischen, der Zerstörung von Mangrovenwäldern oder der Verwendung von Antibiotika in der Massenfischhaltung kritisch bewertet. Ebenso gilt die Produktion von Mikroalgen durch hohen Wasser- und Energieverbrauch als wenig ressourceneffizient.
Wie lassen sich die Grundsätze der Nachhaltigkeit in der Aquakultur umsetzen? Diese Fragestellung bildet die Basis der aktuellen Aquakulturforschung an der Kieler Universität. Kernthema ist hierbei die Entwicklung nachhaltiger Futtermittel, in denen die fischbasierten Eiweiß- und Fettquellen (Fischmehl und Fischöl) durch alternative, meist pflanzliche Rohstoffe ersetzt werden können. Zum Thema Tiergesundheit und Tierwohl werden vor allem Methoden zur Bestimmung des Wohlbefindens von aquatischen Tieren gesucht, die im Gegensatz zu Landtieren weitestgehend unbekannt sind. Verbesserte Haltungsbedingungen führen dabei auch zu Reduzierung von Krankheiten und einem verminderten Medikamenteneinsatz - eine Praxis, die vor allem in der EU, Kanada oder Australien schon seit Jahren angewendet wird (FAO, OIE, WHO, 2006).
Darüber hinaus tragen innovative Technologien und Haltungssysteme dazu bei, Systeme durchzusetzen, die eine ökologisch-sensitive und nachhaltige Aquakultur ermöglichen:
Ein Ansatz ist etwa die Nutzung von Polykulturen, d.h. die Kombination unterschiedlicher Aquakulturorganismen. In Aquaponik-Anlagen wird die Aufzucht von Fischen mit der Kultivierung von Nutzpflanzen in einem geschlossenen ökologischen Kreislauf verbunden. Die Ausscheidungen der Fische dienen den Pflanzen als Dünger. Durch den Nährstoffentzug reinigen die Pflanzen wiederum das Wasser der Fische. So ist es möglich, den Wasserverbrauch zu reduzieren und Nährstoffe effizient zu nutzen. Das gleiche Prinzip wird im offenen Meer in der sogenannten Integrierten multitrophen Aquakultur (IMTA) verfolgt: Die Aufzucht von Fischen oder Shrimps wird mit der Kultivierung von Muscheln oder Makroalgen kombiniert, die Abfallprodukte von Fischen oder Shrimps aufnehmen und dadurch den zusätzlichen Nährstoffeintrag in die Umwelt verhindern. Diese Beispiele für nachhaltige Lösungsansätze sind vielversprechend, bedürfen aber einer intensive Forschung. Ziel ist es, zukünftig eine ökologisch sensitive Aquakultur zu etablieren.

Kontakt: Dr. Sabine Haas, shaas@bot.uni-kiel.de

 

Termine

30. Mai. 2018

Un-Recht auf nachhaltige Aquakulturen - ...

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Un-Recht auf nachhaltige Aquakulturen - Fischzucht zwischen Umweltauflagen und Genehmigungsprozessen

30. Mai. 2018
17:00 – 19:00 Uhr

• Dr. Florian Mühlbauer (Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, Eschborn)
• Dr. Yvonne Rößner (Marine Aquaculture Consulting, Eckernförde)
• Dr. Bert Wecker (Förde Garnelen, Strande)
• Milan Müller (Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Flintbek)
Moderation: Dr. Stefan Meyer (Kompetenznetzwerk Aquakultur, Rendsburg)

Weltweit sind im Aquakultursektor seit Jahrzehnten starke Wachstumsraten zu verzeichnen, trotzdem bleibt gerade in Deutschland das große Wachstum der Aquakulturbranche aus. Obwohl die Aquakultur einer der Bereiche ist, der in der „Blue-Growth-Strategie" der EU unterstützt werden soll, sind es oftmals bürokratische Hemmnisse, die den Aufbau von Aquakulturanlagen verhindern. Am 30.05.2018 werden Experten einen Einblick in die Vielfalt der erforderlichen Genehmigungsprozesse und die rechtlichen Hintergründe geben und aufzeigen, welche Maßnahmen hilfreich und nötig wären, um den Ausbau der nachhaltigen Aquakultur in Deutschland zu fördern.

Die Veranstaltung  findet im Rahmen der Ringvorlesung "Aquakultur im Spannungsfeld zwischen Welternährung und Nachhaltigkeit" statt.

Ort
Klaus-Murmann-Hörsaal, Leibnizstraße 1, Universität Kiel

13. Jun. 2018

Blaue Biotechnologie - Neue Produkte aus der ...

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Blaue Biotechnologie - Neue Produkte aus der Aquakultur

13. Jun. 2018
17:00 – 19:00 Uhr

• Prof. Dr. Deniz Tasdemir (GEOMAR - Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, Kiel)*
• Dr. Marina Gebert (Fraunhofer-Einrichtung für Marine Biotechnologie und Zelltechnik, Lübeck)
• Anja Chalmin (International Biologists' Services Consultancy (inbiseco), Bremen)
Moderation: Prof. Dr. Rüdiger Schulz (Botanisches Institut, Universität Kiel)

Die Erforschung der Nutzungspotentiale mariner Organismen für die Medizin, Lebensmittelbranche oder Kosmetik gewinnt in Form der „Blauen Biotechnologie" immer mehr an Bedeutung. Ob schmerzlindernde Wirkstoffe aus einer Meeresschnecke, ein Frostschutzprotein aus einem Seefisch im Speiseeis, Algeninhaltsstoffe in der Krebstherapie, in Lebensmitteln oder in Gesichtscremes... die Methoden, Produkte und Anwendungen sind äußerst vielfältig und komplex. Über aktuelle Erkenntnisse, aber auch das wirtschaftliche Potential informieren die Fachvorträge zum Thema „Blaue Biotechnologie: Neue Produkte aus der Aquakultur" am 13.06.2018.

Die Veranstaltung  findet im Rahmen der Ringvorlesung "Aquakultur im Spannungsfeld zwischen Welternährung und Nachhaltigkeit" statt.

Ort
Klaus-Murmann-Hörsaal, Leibnizstraße 1, Universität Kiel

20. Jun. 2018

Nachhaltiges Aquakulturmanagement - Eine ...

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Nachhaltiges Aquakulturmanagement - Eine Perspektive für Entwicklungsländer?

20. Jun. 2018
17:00 – 19:00 Uhr

• Dr. Stefan Bergleiter (Naturland e.V.)
• Siegfried Harrer (Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Referat Internationale Zusammenarbeit und Welternährung, Bonn)
• Prof. Dr. Ulfert Focken (Thünen Institut für Fischereiökologie, Ahrensburg)
Moderation: Prof. Dr. Carsten Schulz (Institut für Tierzucht und Tierhaltung, Universität Kiel)

Weltweit werden heute rund 77 Mio. Tonnen an Aquakulturprodukten vermarktet. Ein Großteil davon stammt aus Entwicklungsländern, v.a. in Asien. Hier stellt der Aquakultursektor einen wichtigen Wirtschaftszweig dar und damit Arbeitsplatz und Lebensgrundlage für viele Menschen. Die Intensivierung und das starke Wachstum der Branche führen jedoch zu Problemen: Großer Platzbedarf, hohe Besatzdichten in den Anlagen, intensive Fütterung und die Zugabe von Medikamenten belasten die Organismen, das umliegende Ökosystem und damit auch die Menschen vor Ort. Ein ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiges Aquakulturmanagement ist also unumgänglich um die Ernährung und das Einkommen der davon abhängigen Menschen langfristig zu sichern. Im Rahmen der Ringvorlesung „Nachhaltige Aquakultur" werden Experten am 20.06.2018 über Entwicklungsprojekte berichten und neue Technologien und Ansätze vorstellen.

Die Veranstaltung  findet im Rahmen der Ringvorlesung "Aquakultur im Spannungsfeld zwischen Welternährung und Nachhaltigkeit" statt.

Ort
Klaus-Murmann-Hörsaal, Leibnizstraße 1, Universität Kiel

04. Jul. 2018

Neue Lebensmittel aus Aquakultur - Liegt die ...

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Neue Lebensmittel aus Aquakultur - Liegt die Zukunft der Ernährung im Wasser?

04. Jul. 2018
17:00 – 19:00 Uhr

• Robert Stieber (Fraunhofer-Einrichtung für Marine Biotechnologie und Zelltechnik, Lübeck)
• Dr. Sebastian Lippemeier (BlueBioTech, Büsum)
• Dr. Matthias Keller (Fisch-Informationszentrum e.V., Hamburg)
• Barbara Janker (Aquaculture Stewardship Council ASC, Berlin)
Moderation: Prof. Dr. Gerald Rimbach (Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde, Universität Kiel)

Die Nahrungsmittelproduktion als ein Hauptverursacher des Klimawandels. Massentierhaltung. Lebensmittelverschwendung. Wachsende Weltbevölkerung. Es gibt viele Faktoren, die einen Wandel in unserer Ernährung erzwingen. Aber wie sieht unser Lieblingsgericht von morgen aus? Wurst aus Muschelpaste? Spaghetti aus Algen? Auch wenn diese Szenarien befremdlich erscheinen, bergen gerade Rohstoffe aus dem Meer ein enormes Potential um eine nachhaltige Ernährung auch in Zukunft zu sichern. Welche „neuen" Lebensmittel und Lebensmittelzusatzstoffe erforscht werden und wie unsere Ernährung in Zukunft aussehen könnte, sind Themen des letzten Ringvorlesungsabends am 04.07.2018 im Sommersemester 2018 im Rahmen des Semesterthemas „Nachhaltige Aquakultur".

Die Veranstaltung  findet im Rahmen der Ringvorlesung "Aquakultur im Spannungsfeld zwischen Welternährung und Nachhaltigkeit" statt.

Ort
Klaus-Murmann-Hörsaal, Leibnizstraße 1, Universität Kiel

Stakeholder-Workshop

Blaue Bioökonomie

Termin: 21.03.2018
Veranstaltungsort: TUHH - Technische Universität Hamburg

Der Workshop "Blaue Bioökonomie" richtet sich an Unternehmen und Forschungspartner im Norddeutschen Raum, die sich gemeinsam den Herausforderungen der blauen, bio-basierten Wirtschaftsweise stellen wollen. Im Rahmen dieser eintägigen Veranstaltungen werden die Teilnehmenden ihre aktuellen Lösungsansätze für den Aufbau integrierter Bioraffinerien auf marinen Standorten vorstellen und diskutieren. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur auf Einladung möglich.

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Stakeholder-Workshop

Blaue Bioökonomie

Termin: 21.03.2018
Veranstaltungsort: TUHH - Technische Universität Hamburg

Der Workshop "Blaue Bioökonomie" richtet sich an Unternehmen und Forschungspartner im Norddeutschen Raum, die sich gemeinsam den Herausforderungen der blauen, bio-basierten Wirtschaftsweise stellen wollen. Im Rahmen dieser eintägigen Veranstaltungen werden die Teilnehmenden ihre aktuellen Lösungsansätze für den Aufbau integrierter Bioraffinerien auf marinen Standorten vorstellen und diskutieren. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur auf Einladung möglich.

Kontakt: Dr. Sabine Haas, shaas@bot.uni-kiel.de

Ringvorlesung

Aquakultur im Spannungsfeld zwischen Welternährung und Nachhaltigkeit

Die Aquakultur boomt und ist der am stärksten wachsende Sektor in der Ernährungswirtschaft. Die global steigende Nachfrage nach Fisch- und Meeresfrüchteprodukten und der gleichzeitige Rückgang der Wildbestände aufgrund der Überfischung sind die Gründe für diese Entwicklung. Allerdings hat die Intensivierung der Aquakulturtechniken in den vergangenen Jahrzehnten auch oft negative Auswirkungen auf die Umwelt mit sich gebracht. Kann die Aquakultur also wirklich eine Antwort auf Überfischung und Ernährungssicherung sein?

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Ringvorlesung

Aquakultur im Spannungsfeld zwischen Welternährung und Nachhaltigkeit

Die Aquakultur boomt und ist der am stärksten wachsende Sektor in der Ernährungswirtschaft. Die global steigende Nachfrage nach Fisch- und Meeresfrüchteprodukten und der gleichzeitige Rückgang der Wildbestände aufgrund der Überfischung sind die Gründe für diese Entwicklung. Allerdings hat die Intensivierung der Aquakulturtechniken in den vergangenen Jahrzehnten auch oft negative Auswirkungen auf die Umwelt mit sich gebracht. Kann die Aquakultur also wirklich eine Antwort auf Überfischung und Ernährungssicherung sein?

Aktuelle Forschungsergebnisse und neue Technologien zeigen, dass eine ökologisch-sensitive und nachhaltige Aquakultur möglich ist. Folgen der traditionellen Aquakultur wie Umweltverschmutzung, Beeinträchtigungen von Wildpopulationen oder der Energie- und Wasserverbrauch können dabei minimiert und Tiergesundheit sowie artgerechte Haltungsbedingungen berücksichtigt werden.
Die öffentliche Ringvorlesung „Aquakultur im Spannungsfeld zwischen Welternährung und Nachhaltigkeit" informiert über die Entwicklung der Aquakultur, über Lösungsansätze und aktuelle Verfahren für eine nachhaltige Produktion und über die Bedeutung für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft. An sieben Terminen werden Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik aktuelle Themen aus der Aquakultur aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.

Die Vorträge finden jeweils mittwochs von 17:00 bis 19:00 Uhr im Klaus-Murmann-Hörsaal, Leibnizstraße 1, Universität Kiel statt.

Die Vorlesung wird Studierenden, die eine Abschlussarbeit aus dem vielfältigen Themenbereich der „Aquakultur" anstreben (relevante Fachbereiche: Agrarwissenschaften/Ernährungswissenschaften, Philosophie/Umweltethik, Biologie, etc.) zwingend empfohlen.
Die Vorlesungsreihe richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit, Studierende und Nachwuchsforschende, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Fakultäten.
Der Eintritt ist frei.

TERMINE
25.04.2018 Fisch für alle - Ist Aquakultur die Lösung?
02.05.2018 Nachhaltige Aquakulturverfahren vs Marktpotential - Wohin geht die Reise?
16.05.2018 Tierwohl in der Aquakultur - Massentierhaltung unter Wasser?
30.05.2018 UnRecht auf nachhaltige Aquakulturen - Fischzucht zwischen Umweltauflagen und Genehmigungsprozessen
13.06.2018 Blaue Biotechnologie – Neue Produkte aus der Aquakultur
20.06.2018 Nachhaltiges Aquakulturmanagement - Eine Perspektive für Entwicklungsländer?
04.07.2018 Neue Lebensmittel aus Aquakultur - Liegt die Zukunft der Ernährung im Wasser?

 

Präsentationen der Vorträge
Potentiale der Aquakultur in Deutschland (pdf, 1,9MB)
Dr. Stefan Meyer (Kompetenznetzwerk Aquakultur, Rendsburg)

Fishy Ethics (pdf, 1,5MB)
Dr. Bernice Bovenkerk (Universität Wageningen)

Baltic IMTA – Verfahrensentwicklung einer Integrierten Multi-Trophischen Aquakultur für die Küstengewässer Mecklenburg-Vorpommerns (pdf, 3,3MB)
Dr. Patrick Unger (Universität Rostock)

Tag am Kai

Termin: 03.06.2018, 11-17 Uhr
Veranstaltungsort: Tiessenkai, Kiel-Holtenau

Am jährlich stattfindenden „Tag am Kai", einem maritimen Fest am Tiessenkai in Kiel-Holtenau, begegnen sich Kultur, Freizeit, Wirtschaft und Wissenschaft rund um den Lebensraum Meer und Küste. Am diesjährigen „Tag am Kai", der am 3. Juni 2018 bereits zum 9. Mal stattfindet, steht unter anderem auch das Thema „Nachhaltige Aquakultur" im Fokus und die Kieler Aquakultur-Akteure aus Forschung und Wirtschaft stellen sich vor. Dazu können sich die Gäste am Tiessenkai informieren, was zum Thema Aquakultur in und um die Kieler Bucht alles passiert: Welche Forschungsinstitute beschäftigen sich mit Aquakultur und was wird erforscht? Was bedeutet nachhaltige Aquakultur und was unterscheidet sie von konventioneller Aquakultur? Worauf muss man als Verbraucher von Fisch und Meeresfrüchten achten? Welche lokalen Aquakulturproduzenten gibt es vor Ort und welche Produkte werden angeboten?

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Tag am Kai

Termin: 03.06.2018, 11-17 Uhr
Veranstaltungsort: Tiessenkai, Kiel-Holtenau

Am jährlich stattfindenden „Tag am Kai", einem maritimen Fest am Tiessenkai in Kiel-Holtenau, begegnen sich Kultur, Freizeit, Wirtschaft und Wissenschaft rund um den Lebensraum Meer und Küste. Am diesjährigen „Tag am Kai", der am 3. Juni 2018 bereits zum 9. Mal stattfindet, steht unter anderem auch das Thema „Nachhaltige Aquakultur" im Fokus und die Kieler Aquakultur-Akteure aus Forschung und Wirtschaft stellen sich vor. Dazu können sich die Gäste am Tiessenkai informieren, was zum Thema Aquakultur in und um die Kieler Bucht alles passiert: Welche Forschungsinstitute beschäftigen sich mit Aquakultur und was wird erforscht? Was bedeutet nachhaltige Aquakultur und was unterscheidet sie von konventioneller Aquakultur? Worauf muss man als Verbraucher von Fisch und Meeresfrüchten achten? Welche lokalen Aquakulturproduzenten gibt es vor Ort und welche Produkte werden angeboten? Diese und weitere Fragen klären wir in unserem „Aquakultur-Zelt" mit einem informativen Programm und einer anschaulichen Ausstellung. Zusätzlich bieten wir den ganzen Tag lang Rundfahrten mit der „MS Kieler Sprotte" zu den nahegelegenen Aquakulturanlagen an. So können sich die Gäste nicht nur an Land, sondern auch auf dem Wasser ein Bild von der Kieler Aquakulturszene machen.


PROGRAMM
• Rundfahrten zu den nahegelegenen Aquakulturanlagen mit der MS Kieler Sprotte; Dauer einer Rundfahrt ca. 45min
Kosten: Erwachsene 2,00 €; Kinder frei
Abfahrtszeiten: 12, 13, 14, 15, 16 Uhr (am Anlegeplatz der „Hafenrundfahrten")
• „Aquakultur-Info-Zelt" (Tiessenkai/Ecke Holtenauer Reede) mit Ausstellung und Vorträgen zu Themen aus der Aquakultur-Szene rund um die Kieler Bucht
o 11.30 Uhr: Nachhaltige Aquakultur am „Tag am Kai" – Veranstaltungen und Aktivitäten aus dem aktuellen Semesterthema (Dr. Sabine Haas, Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft"/CAU)
o 12.30 Uhr: Was könnte Aquakultur zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen? (Prof. Konrad Ott, Philosophisches Seminar, CAU)
o 13.30 Uhr: Algen in der Aquakultur und Biotechnologie (Prof. Rüdiger Schulz, Botanisches Institut, CAU)
o 14.30 Uhr: Wie wird unsere Fischzucht zukunftsfähig (Dr. Stéphanie Celine Michl, Gesellschaft für marine Aquakultur, Büsum)

Kontakt: Dr. Sabine Haas, shaas@bot.uni-kiel.de

Aquakultur-Session beim BSH Meeresumweltsymposium

Termin: 12.+13.06.2018
Veranstaltungsort: Hause der Patriotischen Gesellschaft von 1765, Hamburg

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie veranstaltet am 12. Und 13. Juni 2018 in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt und dem Bundesamt für Naturschutz im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit das 28. Meeresumweltsymposium. Im Rahmen dieses Symposiums wird eine Sonder-Session zum Semesterthema "Nachhaltige Aquakultur" gestaltet.

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Aquakultur-Session beim BSH Meeresumweltsymposium

Termin: 12.+13.06.2018
Veranstaltungsort: Hause der Patriotischen Gesellschaft von 1765, Hamburg

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie veranstaltet am 12. Und 13. Juni 2018 in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt und dem Bundesamt für Naturschutz im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit das 28. Meeresumweltsymposium. Im Rahmen dieses Symposiums wird eine Sonder-Session zum Semesterthema "Nachhaltige Aquakultur" gestaltet.

Beiträge:
• Prof. C. Schulz (CAU Kiel; Institut für Tierzucht; Lehrstuhl Marine Aquakultur) - Aktuelle Entwicklungen der Fischernährung in der nachhaltigen Aquakultur
• Prof. M. Quaas (CAU Kiel; Institut für Volkswirtschaftslehre; Lehrstuhl Umwelt-, Ressourcen- und Ökologische Ökonomik) - Ökonomische Wechselwirkungen zwischen Fischzucht und Fischfang
• Dr. R. Lemcke (Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein) - Entwicklung der Aquakultur in Schleswig-Holstein

Weitere Themen der Veranstaltung sind:
• Die Meere auf der internationalen Agenda
• Schifffahrt und Umwelt
• Meeresmüll
• Offshore Windenergie und Seevögel
• Mehr vom Meer
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Programm: http://www.bsh.de/de/Das_BSH/Veranstaltungen/MUS/Programm.pdf

Anmeldung: http://www.bsh.de/de/Das_BSH/Veranstaltungen/MUS/Anmeldung/Anmeldeformular2018.jsp

Kontakt: Dr. Sabine Haas, shaas@bot.uni-kiel.de

 

Parlamentarischer Abend

Termin: 21.08.2018, 18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Kunsthalle Kiel

Das Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft" lädt im Rahmen des Semesterthemas „Nachhaltige Aquakultur" zum Parlamentarischen Abend am 21. August 2018 in die Kunsthalle Kiel ein. Gemeinsam mit Anke Erdmann, Staatssekretärin im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung, Schleswig-Holstein, Ulrike Rodust (Abgeordnete im Europäischen Parlament für die SPD in Schleswig-Holstein), Dr. Birgit Schmidt-Puckhaber (Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft e.V.), Bernd Voß (Abgeordneter des Landtags Bündnis 90 / Die Grünen im Schleswig-Holsteinischen Landtag), Dr. Stefan Meyer (Kompetenznetzwerk Aquakultur) und weiteren Experten und Expertinnen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft sollen die Perspektiven der Zukunftstechnologie Aquakultur in Schleswig-Holstein und Deutschland diskutiert werden.

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Parlamentarischer Abend

Termin: 21.08.2018, 18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Kunsthalle Kiel

Das Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft" lädt im Rahmen des Semesterthemas „Nachhaltige Aquakultur" zum Parlamentarischen Abend am 21. August 2018 in die Kunsthalle Kiel ein. Gemeinsam mit Anke Erdmann, Staatssekretärin im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung, Schleswig-Holstein, Ulrike Rodust (Abgeordnete im Europäischen Parlament für die SPD in Schleswig-Holstein), Dr. Birgit Schmidt-Puckhaber (Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft e.V.), Bernd Voß (Abgeordneter des Landtags Bündnis 90 / Die Grünen im Schleswig-Holsteinischen Landtag), Dr. Stefan Meyer (Kompetenznetzwerk Aquakultur) und weiteren Experten und Expertinnen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft sollen die Perspektiven der Zukunftstechnologie Aquakultur in Schleswig-Holstein und Deutschland diskutiert werden.

Ausführliche Programmdetails folgen.

Anmeldung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Kontakt: Dr. Sabine Haas, shaas@bot.uni-kiel.de

Schülerbildung

In Kooperation mit der Kieler Forschungswerkstatt werden im Rahmen des Semesterthemas zwei Unterrichtseinheiten zum Thema Aquakultur und Integrierte multitrophe Aquakultur (IMTA) für die 9. bzw. 10. Klasse erarbeitet. Beide Einheiten sind ab September 2018 für den Einsatz im Unterricht buchbar.
Nähere Informationen über die Kieler Forschungswerkstatt finden Sie auf www.forschungs-werkstatt.de

 

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Schülerbildung

In Kooperation mit der Kieler Forschungswerkstatt werden im Rahmen des Semesterthemas zwei Unterrichtseinheiten zum Thema Aquakultur und Integrierte multitrophe Aquakultur (IMTA) für die 9. bzw. 10. Klasse erarbeitet. Beide Einheiten sind ab September 2018 für den Einsatz im Unterricht buchbar.
Nähere Informationen über die Kieler Forschungswerkstatt finden Sie auf www.forschungs-werkstatt.de

Kontakt:
Dr. Katrin Knickmeier, kknickmeier@uv.uni-kiel.de

Dr. Sabine Haas, shaas@bot.uni-kiel.de

 

Kieler Marktplatz

Im Rahmen des Semesterthemas „Nachhaltige Aquakultur" findet der „19. Kieler Marktplatz" statt. Die Veranstaltungsreihe „Kieler Marktplatz" unterstützt die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und bietet ein Forum zum Informationsaustausch über aktuelle Themen.
Das Programm folgt in Kürze.

 

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Kieler Marktplatz

Im Rahmen des Semesterthemas „Nachhaltige Aquakultur" findet der „19. Kieler Marktplatz" statt. Die Veranstaltungsreihe „Kieler Marktplatz" unterstützt die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und bietet ein Forum zum Informationsaustausch über aktuelle Themen.
Das Programm folgt in Kürze.

Kontakt:
Dr. Wiebke Müller-Lupp, wmueller-lupp@uv.uni-kiel.de

Dr. Sabine Haas, shaas@bot.uni-kiel.de