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Die Nutzung mariner Rohstoffe in internationalen Gewässern bringt aufgrund der ungeklärten rechtlichen Lage Probleme mit sich. Es gibt 3 bedeutende Bereiche, welche im bestehenden Seerecht (Law of the Sea, LOS) noch nicht ausreichend festgeschrieben worden sind und die für die Zukunft geklärt werden müssen:
Diese Bereiche sollten in einer UN Konvention oder anderen maßgeblichen Normen des internationalen Rechtes festgeschrieben werden. Um diesen Herausforderungen gewachsen zu sein, benötigt man (neben den rechtlichen Grundlagen) moderne Systeme für die Leitung und Kontrolle über Küstengewässer inklusive Küstenwache und rechtliche Sanktionen.
Um rechtliche Vorgaben zu erstellen, benutzt man z.B. ökologische Daten, speziell von Tieren hoher Nahrungstufen wie Seevögel und marine Säuger. Diese Daten spielen eine wichtige Rolle in der Entwicklung und Anwendung relvanter internationaler Normen und Vereinbarungen (z.B. EU-Richtlinien zu Lebensräumen). Als Beispiel sei hier die Entstehung von sog. "Offshore-Windparkanlagen" genannt, welche eine hohe Herausforderung daran stellen, das Interesse der Menschen an der Erschließung einer Energiequelle und den Schutz kostbarer Ökosysteme rechtlich nachhaltig zu regeln.
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