Die Christian-Albrechts-Universität hat 2008 ein neues Gleichstellungskonzept entwickelt und in den vergangen Jahren erfolgreich etabliert. Weiteres zu den Beratungs- und Förderangeboten, wie dem Professorinnenprogramm oder dem Mentoringrogramm, ist auf den Webseiten der Gleichstellungsbeauftragten der CAU, Dr. Iris Werner dargestellt.
"Ozean der Zukunft" wurde in der Forschungsstudie „Frauen in der Spitzenforschung“, die die DFG bei Frau Prof. A. Engels an der Universität Hamburg in Auftrag gegeben hat, untersucht und profitiert von den dort durchgeführten Stärken-Schwächen-Analysen.
Ziele und Zielerreichung in der ersten Phase des Exzellenzclusters
Der Exzellenzcluster "Ozean der Zukunft" ist 2006 mit dem Gender-Ziel angetreten, die Zahl der Professorinnen in den Meereswissenschaften an der CAU zu erhöhen. Im Zeitraum 2006/2007 wurden 13 Professuren auf Zeit eingerichtet. Vier dieser Professuren, die im Exzellenzcluster an die Funktion von Junior Research-Gruppenleiterinnen und -leitern geknüpft waren, wurden mit Wissenschaftlerinnen besetzt. In einem gemeinsam mit den beteiligten Fakultäten durchgeführten Verfahren wurden alle Kandidatinnen und Kandidaten evaluiert. In 2011 wurden neun der 13 Professuren verstetigt - drei Wissenschaftlerinnen waren in diesem Verfahren erfolgreich.
Ziele für die zweite Phase des Exzellenzclusters (beantragt für 2012-2017)
Der Exzellenzcluster "Ozean der Zukunft" hat sich weiterhin zum Ziel gesetzt, Wissenschaftlerinnen aktiv dabei zu unterstützen, Führungspositionen in der Wissenschaft zu erreichen. Noch immer sind Frauen in wissenschaftlichen Führungspositionen in Deutschland unterrepräsentiert und sind daher auch in den Gremien des Kieler Meeresforscher-Netzwerks nur in geringer Zahl vertreten.
"Ozean der Zukunft" wird seine Entscheidungsstrukturen und Mechanismen zur Stellenausschreibung und -vergabe auch weiterhin kritisch beobachten, um etwaige Ungleichbehandlungen von Frauen (oder auch Minderheiten) aufzudecken. Für Mitarbeiterinnen aller Karrierestufen wird es im "Ozean der Zukunft" Fördermaßnahmen geben, die unter „Fördermaßnahmen“ gelistet sind. Einige der Maßnahmen sind auch für Mitarbeiter offen. Zusätzlich soll das Engagement von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für Genderbelange kompensiert werden.
Doktorandinnen und Doktoranden (ISOS)
- Karriere-Trainings (mit Fokus auf Gender-Aspekte) (für Doktorandinnen)
- Coaching (für Doktorandinnen und Doktoranden)
Post-docs (IMAP)
- Peer Mentoring (für Wissenschaftlerinnen über via:mento, das Mentoring-Programm für promovierte Wissenschaftlerinnen der CAU.)
- Coaching mit Fokus auf genderspezifische Karrieretreiber und -bremsen (für Wissenschaftlerinnen)
- Unterstützung zur Anfertigung von Publikationen (für Wissenschaftlerinnen)
- Hilfe bei der Wiedereingliederung für Rückkehrerinnen aus dem Ausland
- Teilzeitmöglichkeit: Flexible Aufteilung der Personalgelder innerhalb der Förderperiode (für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler)
Junior-Professor-Stufe und höher
- 4 Jahre Vertragsverlängerung (nicht-verstetigte W2) nach dem Auslaufen des W1-Vertrags (für Wissenschaftlerinnen)
- 50 k€ Startkapital für neue W1-Professorinnen, die im Future Ocean eingebunden sind
- Verstetigungsoption für eine Humboldt/Lichtenberg-Professorin
- Coaching