Ihr Außenskelett besteht aus Karbonat (Kalk), der sogenannten
Coccosphäre. Diese wiederum ist zusammengesetzt aus kleinen, meist
runden bis ovalen Kalkplättchen, den Coccolithen. Coccolithophoriden
benötigen das im Meer gelöste Kohlenstoffdioxid (CO2) für die
Photosynthese. Bei diesem Vorgang wandeln sie das Treibhausgas in Form
von Kalkblättchen in eine feste Form um. Sterben die Algen irgendwann
ab, sinken sie und ihre Kalkplättchen, mit dem darin eingebauten
Kohlenstoff auf den Meeresboden.
Coccolithophoriden sind insofern
wichtige "Akteure" in der Gestaltung des globalen Klimas, weil sie eben
der Atmosphäre Kohlendioxid entziehen und dieses nach ihrem Tod auf dem
Meeresboden „entsorgen“. Durch die allgemein fortschreitende Versauerung
der Ozeane, die bereits deutlich messbar (früher ph=8,25 jetzt 8,14)
ist, gerät Stoffwechsel der Algen zunehmend unter Stress. Dies lässt
sich dann unter anderem an ihren teilweise deformierten Kalkschalen
beobachten.